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Meisterliche Saison der Zweiten

Herren

18. Juni 2026

Die zweite Mannschaft der SG Oppenweiler-Strümpfelbach beendet die Saison 2025/2026 an der Spitze der Kreisliga B2 und spielt damit in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga A!


Die vergangene Saison schloß die Zweite im Niemandsland der Tabelle auf Rang sieben ab. Obwohl die grundsätzliche Richtung gestimmt hatte, mangelte es in den entscheidenden Momenten an den letzten Prozenten, die dann in den jeweiligen Spielen den Unterschied ausmachten. Doch eine ausgewogene Statistik und ein Saisonendspurt mit vier Siegen in Folge machte Mut auf eine neue, bessere und erfolgreichere nächste Saison.


Und diese startete direkt mit einem Kracher: nachdem man sich Mitte August mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen den späteren A-Liga-Vizemeister SV Steinbach in der ersten Runde des Bezirkspokals bereits verabschieden musste, stand am ersten Spieltag das Duell gegen Absteiger und Meisterschaftsfavorit TSV Oberbrüden an. Hier konnte man mit einem verdienten 6:1-Sieg gleich mal ein Zeichen an die Konkurrenz senden.


Anschließend gewann man die nächsten sieben Partien allesamt und konnte dabei stattliche 45 Treffer erzielen. Die saisonübergreifende Serie von 12 siegreichen Ligaspielen in Folge fand ihr Ende erst Mitte November, als man sich in Spiegelberg gegen einen weiteren Aufstiegsaspiranten mit einem Unentschieden begnügen musste. Zum Ausklang der Rückrunde musste man auch mit den anderen Topteams aus Leutenbach und Fornsbach die Punkte teilen, während man gegen Winnenden die drei Punkte am grünen Tisch zugesprochen bekam. Zum Jahresende war man verdient Herbstmeister – schließlich war man auch als einziges Team der Liga nach wie vor ungeschlagen geblieben.


Zum Rückrundenauftakt stand dann erneut das Duell mit dem ärgsten Verfolger Oberbrüden an – diesmal trennten sich beide Mannschaften torlos. Die SGOS konnte dann die nächsten drei Partien gegen Großerlach, Aspach und Kirchberg allesamt gewinnen, ehe die Serie der ungeschlagenen Ligaspiele am 12. April 2026 mit einer knappen 2:3-Niederlage im regnerischen Fornsbach nach 336 Tagen zu Ende ging – die letzte Liganiederlage datierte auf den 11. Mai 2025 gegen die TSG Backnang II.


Von diesem Rückschlag ließ sich die Mannschaft von Trainer Marcel Polaschek jedoch nicht beirren und reagierte mit drei deutlichen Siegen gegen Welzheim II, Lippoldsweiler und einem weiteren Konkurrenten Murrhardt II/Kirchenkirnberg.


Am 23. Mai stand dann das Spitzenspiel gegen den SV Spiegelberg an und die Vorzeichen waren klar – die SGOS muss gegen die Drittplatzierten Spiegelberger gewinnen, um diese nicht bis auf zwei Punkte heranrücken zu lassen. Gleichzeitig könnte man im Falle einer Niederlage des TSV Oberbrüden in Welzheim schon zwei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft eintüten. Beim Aufwärmen der Mannschaften machte dann bereits die Nachricht die Runde, dass die Oberbrüdener im eine halbe Stunde vorher angepfiffenen Parallelspiel bereits mit 0:2 zurückliegen – die Tür für die SGOS war plötzlich ganz weit offen.


Im Stile einer Spitzenmannschaft gewann man gegen den direkten Konkurrenten recht deutlich mit 4:1 – und da Oberbrüden in Welzheim mit 2:4 unterging, konnte man bereits vorzeitig die Meisterschaft feiern.


Die verbleibenden zwei Partien hätte man ganz entspannt angehen und die Saison austrudeln lassen können – nicht aber mit der SGOS. In Winnenden konnte man nach Rückstand kurz vor Schluss am Ende noch mit 5:3 gewinnen und beim letzten Heimspiel wendete Joker Julian Schieber einen Rückstand ebenfalls kurz vor Ende der Partie mit vier Treffern noch in ein spektakuläres 6:6. Die Mannschaft bewies zum Saisonende also nochmal das, was sie die ganze Saison über ausgezeichnet hat: mannschaftlicher Zusammenhalt, Kampfgeist und Moral sowie die nötige individuelle Klasse in allen Mannschaftsteilen. Dementsprechend nahm man am letzten Heimspieltag auch völlig verdient den Wimpel zur Meisterschaft der Kreisliga B entgegen und feierte den Erfolg ausgiebig mit allen Freunden, Fans und Unterstützern.


Auch die Zahlen belegen diesen Erfolg eindeutig, stellt man doch sowohl die beste Offensive als auch beste Defensive der Liga. Zudem musste man sich lediglich ein einziges Mal geschlagen geben – ein absolut beachtlicher Erfolg. Die Offensive um Elton Vaz Contreiras (25 Tore, 11 Vorlagen), Marc Bogdanoff (16 Tore, 13 Vorlagen) und Julian Schieber (17 Tore, 11 Vorlagen) knackt dabei am letzten Spieltag sogar die 100-Tore-Marke.


In der kommenden Saison geht es für die zweite Mannschaft also zum ersten Mal seit der Saison 2021/2022 eine Klasse höher an den Start – und das absolut verdient.


Die Aufstiegsmannschaft der SGOS II am letzten Spieltag mit dem Meisterwimpel
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