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Last-Minute-K.O. für die Zweite

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2. November 2026

Nach dem Unentschieden verganene Woche gegen den direkten Konkurrenten aus Erbstetten/Backnang war die Zweite gewillt, beim anderen Tabellennachbarn aus Rudersberg etwas Zählbares mitzunehmen. Der Bezirksliga-Absteiger mit 14 Punkten auf Tabellenplatz sieben und damit nur einen Zähler vor der SGOS, die mit einem Sieg den TSV hätte überholen und im Klassement klettern können.


Der Gegner aus dem Wieslauftal kam dabei besser in die Partie. Nach einer Viertelstunde die erste Chance für den TSV, als der Ball am Pfosten landet. Anschließend kann sich Keeper Alfonso Randisi gleich zweimal auszeichnen. Nach einer halben Stunde kommt dann auch die SGOS zu ihrer ersten Chance – der gegnerische Torhüter ist jedoch ebenfalls gut aufgelegt, sodass Timo Bogdanoff im Eins-gegen-eins scheitert. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hat dann der Gastgeber auch noch eine gute Möglichkeit, der Kopfball segelt jedoch am Kasten der SGOS vorbei.


Die zweite Hälfte steht dann erstmal im Zeichen der Gäste: Rafael Acojocaritei vernascht seinen Gegenspieler und zieht ab ins lange Eck, von wo der Ball mit Hilfe des Innenpfostens ins Netz springt – 1:0 für die SGOS in der 55. Minute. Nur fünf Minuten später der zweite Pfostentreffer der Rudersberger. In der 69. Minute kann Oppenweiler sogar erhöhen: Ronan Bannenberg setzt sich an der Grundlinie gut durch und findet im Rückraum Maximilian Trinnes, der nur noch den Fuß hinhalten muss. Die SGOS ist in dieser Phase brutal effizient, während die Hausherren vor dem Tor weiterhin ungenau sind.


In der 80. Minute dann womöglich ein spielentscheidender Moment, als der Schiedsrichter einen fragwürdigen Elfmeter gibt und Rudersberg den Anschlusstreffer erzielen kann. Für die SGOS beginnt nun das große Zittern, zumal Rudersberg ein weiteres Mal den Pfosten trifft. Es läuft bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als der TSV dann doch noch zum Ausgleich trifft. Doch es sollte für Oppenweiler noch schlimmer kommen: in der vierten Minute der Nachspielzeit trifft Rudersberg per Traumtor aus rund 30 Metern zur Führung und dreht damit das Spiel – der Schiedsrichter pfeift kurz darauf ab.


„Wir haben 70 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht, waren danach aber stehend K.O., zumal wir ersatzgeschwächt waren und nicht mehr so richtig nachlegen konnten“ so Trainer Marcel Polaschek nach der Begegnung. Die SGOS kassiert also eine höchst unglückliche Niederlage in allerletzter Minute und muss den Tabellennachbar dadurch ziehen lassen. Selber verbleibt man mit 13 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz – allerdings mit genug Polster auf die Abstiegsränge.


Am kommenden Wochenende wartet dann erneut ein Spitzenteam aus der breit gefächerten Verfolgergruppe der Liga: dann empfängt man den fünftplatzierten FSV Weiler zum Stein im Rohrbachtal. Anpfiff ist um 12:45 Uhr in Oppenweiler.

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